Arbeitsunfähig durch Gastritis

Eine Magenschleimhautentzündung oder auch Gastritis genannt, lässt sich in zwei Gruppen unterteilen: Die akute Gastritis und die chronische Gastritis. Letztere tritt meist bei älteren Menschen auf. Die Ursachen für diese Krankheit sind vielfältig. Bei starken Schmerzen sollte aber eine Krankschreibung folgen.

Der Genuss von Nikotin und ein übermäßiger Alkoholkonsum, eine unkontrollierte Ernährungsweise, psychischer oder physischer Stress können eine Erkrankung der Magenschleimhäute fördern.

Von einer Krankschreibung sollte bei starken Schmerzen nicht abgesehen werden, denn diese schränken nicht nur das Arbeitsvermögen ein, sondern führen teils zu Übelkeit und Erbrechen, was dem Arbeitsumfeld sowie dem selbst Erkrankten nicht unbedingt zugemutet werden sollte.

Eine akute Gastritis klingt meist bereits nach einem Tag ab, weswegen man die Krankschreibung dann auch nur für einen Tag benötigt. Der Arbeitgeber sollte möglichst noch am ersten Fehltag vor Arbeitsbeginn darüber informiert werden, dass man aufgrund starker Schmerzen nicht zur Arbeit kommen kann. Die Krankschreibung sollte dann innerhalb von ein bis drei Tagen an den Arbeitgeber weitergeleitet werden.

Nach der Krankschreibung, vor allem in dem Fall, dass man längere Zeit ausfällt, hat man sechs Wochen lang einen Anspruch auf das volle Gehalt. Bei einer länger anhaltenden Erkrankung besteht immerhin noch ein Anspruch auf 70% des Bruttogehalts oder maximal 90% des Nettoeinkommens.

Mit einer Krankentagegeldversicherung kann darüber hinaus eine 100%ige Absicherung vor einem Einkommensausfall vorgenommen werden. So muss man sich nicht darum sorgen, ob man krankheitsbedingt neben der Gesundheit auch den gewohnten Lebensstandard einbüßen muss.

Im schlimmsten Fall ruft eine Gastritis Magenblutungen hervor. Dann erfolgt eine längere Krankschreibung, da die Magenblutungen im Zuge einer OP behandelt werden müssen. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist daher vorprogrammiert, um die Wundverheilung beobachten zu können.

Wer von einer Krankschreibung aufgrund einer Gastritis absehen will, kann diese (sofern man zu Entzündungen der Magenschleimhaut neigt) durch bestimmte Medikamente lindern, sodass man doch fähig ist, seine Tätigkeit auszuüben. Die Wirkstoffe dieser Medikamente hemmen die Bildung von Magensäure, was wiederum verhindert, dass die Schleimhäute des Magens gereizt werden. Eine Krankschreibung aufgrund einer Gastritis kann ebenfalls vermieden werden, wenn darauf geachtet wird, auf die Magenschleimhaut reizende Lebensmittel wie Kaffee, Alkohol, Schokolade und bestimmten Teesorten zu verzichten. Rauchen fördert ebenfalls die Reizung der Magenschleimhäute und sollte deswegen eingestellt werden.

Eine Erkrankung der Magenschleimhäute stellt zwar einen Fehlgrund dar und sollte auch zu Hause auskuriert werden, da man unter den Schmerzen nicht so leistungsstark und verlässlich arbeiten kann wie ohne die Erkrankung. Doch wer unter einer chronischen Gastritis leidet, kann einer Krankschreibung entgegenwirken, wenn darauf geachtet wird, dass auslösende Faktoren weitestgehend vermieden werden.

Ein Kommentar

  1. […] Ernährung ist für das Wohlbefinden bedeutsam. Zahlreiche Erkrankungen des Magens, wie eine akute Gastritis oder ein Magengeschwür, hängen mit einer ungesunden Ernährung und einer gestressten […]