Auswirkungen von Schilddrüsenkrankheiten auf Magen und Darm

EIne Schilddrüsenüberfunktion kann Bauchschmerzen verursachen

Die Schilddrüse ist für das reibungslose Funktionieren fast aller unserer Organe lebenswichtig. Sie steuert Gehirn, Lunge, Leber, Herz, Darm und Skelett. Alles steht in einer direkten Wechselwirkung mit der Menge an Schilddrüsenhormonen. Sie aktivieren den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel unseres Organismus ebenso wie dessen Sauerstoff- und Energieverbrauch. Psyche, Nervensystem und Kreislauf werden durch die Schilddrüse stabilisiert. Ein Mangel oder ein Überschuss an Schilddrüsenhormonen hat daher gravierende Auswirkungen und zeigt sich mit einer ganzen Palette von Symptomen.

Schilddrüsenunterfunktion

Die Erkrankung der Schilddrüse wirkt sich auf die Beschaffenheit von Haut und Haaren aus, bringt das Herz-Kreislauf-System durcheinander, sorgt für niedrigen Blutdruck oder diastolischen Bluthochdruck, verändert den Energie- und Fettstoffwechsel und kann zu einer ausgeprägten Magen-Darm-Symptomatik führen. Hier zeigt sich die Schilddrüsenüberfunktion durch Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen und geringen Appetit. Auch Blähungen und Verstopfung sind häufig.

Schilddrüsenüberfunktion

Schilddrüsenhormone steigern die Darmaktivität. Darum zeigt sich eine Überfunktion der Schilddrüse in nahezu allen Organen und fast immer im Magen-Darm-Trakt. Der Kranke bekommt Bauchschmerzen und Heißhungerattacken und hat häufig weichen Stuhlgang oder Durchfall. Die Website www.schilddruesenueberfunktion.com klärt detailliert über die Symptomatik, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Schilddrüsenüberfunktion auf. Hier können sich Interessierte wichtige Informationen einholen. Im Zweifelsfall ersetzen diese jedoch nicht den Arztbesuch.

Eine Schilddrüsenüberfunktion wirkt sich auch unübersehbar auf die Psyche und das Nervensystem aus. Der Kranke ist von innerer Unruhe getrieben und sehr reizbar. Er bekommt schon bei Kleinigkeiten Wutausbrüche und ist sehr ungeduldig. Kennzeichnend für die Überfunktion der Schilddrüse ist emotionale Labilität, dazu gesellen sich Schlaflosigkeit und Einschlafschwierigkeiten. Es ist also in jedem Fall ratsam, den Ursachen für derartige Symptome, vor allem wenn sie recht plötzlich auftreten, auf den Grund zu gehen.

Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss

Die Schilddrüse kann neben Über- und Unterfunktion durch Hormonschwankungen auch von Tumoren, Morbus Basedow oder einer Entzündung (Hashimoto) betroffen sein. Auch Hashimoto zeigt sich mit einer auffälligen Kombinationen und Verstopfung und Blähungen sowie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Depression und Konzentrationsschwäche. Die eindeutige Klärung der Ursache ist daher sehr wichtig. Zur Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen verwendet man unterschiedliche Untersuchungsmethoden. Zum einen dienen Blutuntersuchungen, aber auch Ultraschall, Radio-Jod-Test, das Szintigramm und Punktionen der Feststellung von Veränderungen. Sie liefern meist klare Ergebnisse.

Kommentare sind geschlossen.