Bei Magenschleimhautentzündung in die Klinik?

Untersuchung auf eine Magenschleimhautentzündung

Eine Magenschleimhautentzündung ist eine Erkrankung, die meist einige Zeit hat, sich richtig zu entwickeln. Denn wer denkt bei ein bisschen Magenzwicken gleich an eine ernsthafte Erkrankung. „Sicher habe ich etwas Falsches gegessen“, „ich habe ja momentan etwas Stress“… so oder so ähnlich werden die meisten von uns die Beschwerden erst einmal abtun – auch wenn man mit diesen „Verallgemeinerungen“ durchaus schon ganz richtig liegt. Wenn die Symptome wie brennende Schmerzen oder saures Aufstoßen und Sodbrennen dann stärker werden und gehäuft auftreten, wird der Arzt in vielen Fällen eine Magenschleimhautentzündung diagnostizieren.

Abklärung der Diagnose „Magenschleimhautentzündung“

Und was nun? Je nach Schwere wird Ihnen der Arzt zunächst medikamentös zu helfen versuchen. Möglich ist zur endgültigen Absicherung der Diagnose auch eine Endoskopie. Davor schrecken viele Menschen heute noch zurück. Dabei ist eine Magenspiegelung heutzutage keineswegs mehr so unangenehm wie noch vor einigen Jahren. Sie erhalten eine leichte Narkose und bekommen eigentlich gar nichts mit. Wenn Sie dennoch etwas ängstlich sind, können Sie diese Untersuchung zur Abklärung einer Magenschleimhautentzündung auch stationär in einer guten Klinik in der Umgebung vornehmen lassen.

Behandlung der Magenschleimhautentzündung

Für die eigentliche Behandlung ist ein stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus eigentlich nicht notwendig. Eventuell müssen Sie zur endgültigen Genesung neben der Einnahme von Medikamenten auch Ihre Ernährungsgewohnheiten etwas umstellen. Achten Sie darauf, dass Ihre Nahrung leicht verdaulich, fettarm und nur mild gewürzt ist. Vermeiden Sie schwer verdauliche Backwaren und blähende Gemüsesorten.

Doch alles in allem ist eine Magenschleimhautentzündung durchaus gut therapierbar und wird im größten Teil der Fälle ohne weitere Probleme komplett ausheilen.

Was können Sie selbst tun?

Eine Magenschleimhautentzündung geht oftmals einher mit psychischen Stress-Faktoren. Sie ist also keine rein physische Erkrankung. Wer kennt nicht den Ausdruck: „Das schlägt mir auf den Magen“? Versuchen Sie also, Stress zu vermeiden – was natürlich nicht immer so leicht ist. Ausserdem können Sie einer Magenschleimhautentzündung vorbeugen, indem Sie Nahrungs- und Genussmittel meiden, die den Magen reizen können.

So robust uns auch der Magen mit der von ihm prodzierten Säure erscheinen mag, überfordern Sie ihn nicht gedankenlos – er könnte es Ihnen mit einer Magenschleimhautentzündung „danken“.

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