Magenkrämpfe mit Naturkräutern mildern

Bittere Schleifenblumen helfen sehr gut gegen Magenkrämpfe.

Magenkrämpfe stellen keine Erkrankung an sich dar, sondern sind zumeist ein Symptom einer anderen Krankheit. Die krampfartigen Bauchschmerzen treten dabei oft sehr plötzlich auf und schwellen oftmals genauso schnell wieder ab. Es kann dabei vorkommen, dass die Schmerzen bis in den Rücken und/oder die Brust ausstrahlen. Magenkrämpfe können zum Beispiel bei einer Magenschleimhautentzündung oder Magengeschwüren auftreten, aber auch sehr viel harmlosere Ursachen haben. Halten sie längerfristig an und sind sehr schmerzhaft, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Wer nur kurzzeitig unter Magenkrämpfen leidet, kann ebenfalls natürliche Mittel nutzen, um diese zu lindern.

Naturheilkräuter gegen Magenkrämpfe

Viele natürliche Heilpflanzen und –kräuter können die Magenkrämpfe lindern. Zu diesen gehört beispielsweise die Bittere Schleifenblume, die eine entkrampfende Wirkung auf die Muskulatur des Magens hat und die Beweglichkeit des Darms anregt. Selbst Blähungen und das gefürchtete Völlegefühl nach einem reichhaltigen Mahl können damit bekämpft werden.

Auch die Angelikawurzel hilft gegen Magenkrämpfe und beruhigt den Magen. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe, die neben Magen- auch Darmkrämpfe lösen können. Die Angelikawurzel kann als Tee oder in Form von heilpflanzlichen Präparaten eingenommen werden. Nähere Informationen zu den Bestandteilen lassen sich unter www.naturheilkrauter.org finden. Darüber hinaus kann die klassische Kamillenblüte Abhilfe schaffen und den Magen beruhigen. Sie sorgt zudem dafür, dass die Produktion der Magensäure reguliert wird.

Weitere Heilkräuter gegen Magenkrämpfe

Natürlich gibt es noch eine Reihe weiterer Heilkräuter, die bei Magenkrämpfen eingesetzt werden können. Die Kümmelfrucht ist eine dieser Heilpflanzen. Die ätherischen Öle darin können die Entstehung von Gärungsgasen im Darm reduzieren und bei Blähungen helfen. Gleichermaßen werden Kümmel, Kümmeltee und andere Heilpräparate bei Völlegefühl, Magenschmerzen und –krämpfen eingesetzt.

Die Mariendistelfrucht ist vor allem für ihre gute Wirkung gegen Magengeschwüre bekannt, denen sie vorbeugen soll. Aber auch gegen Magenkrämpfe lässt sie sich einsetzen. Gleiches gilt für die Zitronenmelisse. Die Blätter der Pflanze haben eine schmerzstillende und entkrampfende Wirkung. Weiterhin sind bei Magenkrämpfen

  • Pfefferminzblätter, die auch bei Übelkeit gute Dienste leisten und
  • Schöllkraut (Warzenkraut), das die Magenaktivität fördert,

zu empfehlen. Allerdings sollten Pfefferminzblätter nur in Maßen gegen die Magenkrämpfe eingenommen werden, da sie einen hohen Mentholgehalt aufweisen. Ist dieser im Körper zu hoch, kann es zu weiteren Reizungen des Magens kommen.

Kommentare sind geschlossen.