Was hilft gegen Verdauungsstörung?

Verdauungsstörungen gehören heutzutage fast zur Normalität. Bedingt durch viele verschiedene Faktoren kennt fast jeder Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt.

Ob Verstopfung, Durchfall, Krämpfe oder Blähungen: Die Probleme sind vielfältig.
Die Gründe dafür liegen häufig in unserer Lebensweise. So ist Verstopfung die häufigste Form der Verdauungsstörungen und sie wird oft durch zu wenig Bewegung, falsche Ernährung mit wenig Ballaststoffen und zu wenig Flüssigkeit ausgelöst. Auch psychischer Stress kann dabei eine Rolle spielen. Der Betroffene kann bei einer Verstopfung seinen Darm nur schwer oder gar nicht entleeren, der Stuhl ist hart und trocken. Er leidet meist unter einem ständigen Völlegefühl.
Im Normalfall ist eine Verstopfung nur vorübergehend und der Darm regeneriert sich von selbst, aber man kann einiges tun, um die Verdauung wieder in Gang zu bringen. So soll ein lauwarmes Glas Wasser nach dem Aufstehen oft Linderungs verschaffen, aber auch Spaziergänge, Sport und eine ballaststoffreiche Ernährung können helfen. Es gibt inzwischen auch viele naturheilkundliche Mittel, wie z.B. Flohsamenschalen, Leinsamen oder Ingwertropfen, die gegen diese Verdauungsstörung helfen sollen. Wenn alles nichts hilft, gibt es natürlich Abführmittel, die dafür sorgen, dass sich der Darm entleert, jedoch sollten diese nur mit Bedacht eingenommen werden, da sie langfristig zu weiteren Problemen wie z.B. chronischer Darmträgheit führen können.

Eine weitere weit verbreitete Verdauungsstörung ist der Durchfall. Dabei entleert sich, im Gegensatz zur Verstopfung, der Darm sehr oft und der Stuhl ist sehr weich bis wässrig. Diese Verdauungsstörung kann krankheitsbedingt kurzfristig, aber auch chronisch auftreten. Für Durchfall gibt es viele verschiedene Gründe: So kann Stress oder die „Reisekrankheit“ Durchfall hervorrufen, viele Menschen leiden auch vor Prüfungen oder öffentlichen Auftritten unter dieser Verdauungsstörung. Die Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln (z.B. Laktoseintoleranz), Lebensmittelvergiftungen (z.B. durch abgelaufene Lebensmittel) oder auch fettreiche, schwere Kost können ebenfalls Durchfall auslösen, genau wie die Einnahme von bestimmten Medikamenten wie z.B. Antibiotika. Neben diesen Faktoren können auch Krankheiten zu dieser Verdauungsstörung führen (z.B. Morbus Crohn, Schilddrüsenüberfunktionen, Gallenblasenerkrankungen). Tritt der Durchfall über einen längeren Zeitraum auf, sollte umbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei kurzfristigem Auftretern dieser Verdauungsstörung können einige Hausmittel helfen. Schonkost aus gebackenem Zwieback mit ungesüßtem Tee, Möhrensuppe, Haferschleim und Reisbrei, Bananen und Kartoffelbrei, all das kann helfen, den Durchfall zu lindern. Schnelle Hilfe bringen auch freiverkäufliche Mittel aus der Apotheke.

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