Was tun bei Magenkrebs

Magenkrebs bezeichnet die bösartige Erkrankung des Magens, bei der Krebszellen im Gewebe des Magens entstehen. Wer an Magenkrebs erkrankt, hat im Anfangsstadium häufig keinerlei Beschwerden. Der Magenkrebs äußert sich im Frühstadium durch Verdauungsstörungen, Magenverstimmungen, Sodbrennen oder Appetitlosigkeit. Blut im Stuhl, Gewichtsabnahme, Erbrechen sind ebenfalls Anzeichen für das fortgeschrittene Stadium der Krankheit.Besonders ältere Menschen und Raucher gehören zu den Risikogruppen. Interessanterweise schwankt die Anzahl der Magenkrebserkrankten von Land zu Land: So erkranken in Deutschland weit weniger Menschen an Magenkrebs als zum Beispiel in Japan oder China. Aktuelle Statistiken weisen einen Rückgang der Krebserkrankungen auf. Trotzdem ist Magenkrebs eine häufige Todesursache. In Deutschland sterben jährlich etwa 15 000 Menschen an Magenkrebs. Dabei sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen.

Die genauen Ursachen, die zu Magenkrebs führen, sind bis heute nicht eindeutig eingegrenzt. Deshalb werden in Informationstexten zumeist Risikofaktoren genannt. Dazu gehört vor allem die Ernährung: Lebensmittel mit hohem Nitratgehalt (gesalzene oder geräucherte Nahrung) steigern das Krebsrisiko, genauso wie übermäßiger Alkoholkonsum. Aber auch andere Darm- und Magenkrankheiten oder Magenschleimhautentzündungen und -infektionen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Magenkrebs zu erkranken.

Bei Verdacht auf Magenkrebs ordnet der Arzt eine Magenspiegelung an. Nur mit dieser Methode ist es möglich, die Krankheit in einem frühen Stadium zu erkennen. Dabei können auch Gewebeproben entnommen und daraufhin analysiert werden, ob der Befall gut- oder bösartiger Natur ist. Je eher die Gewebeveränderungen entdeckt werden, umso größer sind die Heilungschancen.

Behandelt wird der Magenkrebs operativ. Dabei wird der komplette Tumor entfernt. Allerdings ist die Entnahme nur im Frühstadium der Krankheit möglich. Haben die Krebszellen bereits die Magenschleimhaut befallen, steht im Rahmen der Therapie nur noch die vollständige Entfernung des Magens an. Ein Ersatzmagen wird dann aus einem Stück Dick- oder Dünndarm gebildet, das mit der Speiseröhre verbunden wird.

Wird die Krankheit im Frühstadium diagnostiziert und behandelt, ist die Überlebenswahrscheinlichkeit groß. Im Spätstadium dagegen überleben von 100 operierten Patienten im Durchschnitt etwa 15.

Ein Kommentar

  1. […] völlig heilbar, ebenfalls hoch sind die Heilungschancen bei Magenkrebs im Frühstadium. Wird der Magenkrebs erst in späteren Stadien entdeckt, werden die Überlebenschancen geringer, sie hängen unter […]