Wie erkennt man einen Magendurchbruch?

Ein Magendurchbruch ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die einer sofortigen Behandlung bedarf. Man spricht von einem Magendurchbruch, wenn es zu einer Öffnung der Magenwand gekommen ist, was meist durch ein Magengeschwür oder auch durch einen Tumor geschieht. Vereinzelt kann es dazu auch durch einen medizinischen Eingriff oder eine traumatische Verletzung kommen.

Infolge eines Magendurchbruchs kann Mageninhalt in die Bauchhöhle austreten, was zu schwerwiegenden Entzündungen führen kann, von denen besonders das Bauchfell betroffen ist. In der Folge kann es zu Beeinträchtigungen anderer Organe im Bauchraum und letztendlich zu Multiorganversagen kommen.

Der Betroffene bekommt akute Schmerzen im Oberbauch, die sich stechend anfühlen, und bis in den Oberkörper oder den Unterbauch ausstrahlen können. Hinzu können Durchfall und Erbrechen kommen. Diese starken Schmerzen treten nicht zwangsläufig dauerhaft auf, sondern können in Intervallen kommen und sich mit kurzen, schmerzfreien Phasen abwechseln. Oft wird die Atmung sehr oberflächlich, und der gesamte Bauch fühlt sich hart an.

Ein Magendurchbruch muss sofort behandelt werden. Wenn die Patienten mit diesen starken stechenden Schmerzen ins Krankenhaus kommen, wird der Bauch normalerweise mit bildgebenden Verfahren untersucht, hierzu werden normalerweise Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Sobald der Verdacht auf einen Magendurchbruch vorliegt, ist klar, dass der Patient operiert werden muss.

Bei der Operation wird der genaue Ort und die Größe des Defekts abgeklärt und Ziel der Behandlung ist der Verschluss des Magendurchbruchs und die Behandlung einer Bauchfellentzündung, sofern diese bereits vorliegt. Das Loch in der Magenwand wird in der Regel vernäht.

Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und kann oft minimalinvasiv durchgeführt werden, das heißt, es ist kein großer Bauchschnitt erforderlich, sondern die Instrumente, die der Chirurg benötigt, werden über kleine Schnitte in der Haut eingeführt. Die Regenerationszeit hängt davon ab, ob es durch den Magendurchbruch bereits zu einer Entzündung im Bauchraum gekommen ist, und wie schwerwiegend die Operation war.

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